Geöffnet

Montag - Freitag
11 - 18 Uhr

 

Samstag - Sonntag
10 bis 17 Uhr





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silent green Kulturquartier

Das silent green Kulturquartier ist ein neuer Veranstaltungsort und ein unabhängiges Projekt, das in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Krematoriums Wedding eine in Berlin einzigartige Heimat gefunden hat.

In privater Trägerschaft versteht sich das 2013 gegründete Kulturquartier als geschützter Raum, in dem gedacht, geforscht und experimentiert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei ein formenübergreifendes Arbeiten: Grenzen einzelner künstlerischer Disziplinen sollen verschoben werden, um sie zu neuen, hybriden Formen zu verknüpfen.

Die Grundlage für ein solches Arbeiten legt die einzigartige kreative Infrastruktur vor Ort, die sich neben der Programmarbeit des silent green Teams auch aus Kooperationen mit der ausgewählten Mietergemeinschaft ergibt: In 13 Mieteinheiten führt der Kulturcampus auf 6000 qm rund 100 kreativ und kreativwirtschaftlich Tätige zusammen. Darunter sind mit Institutionen wie dem Musicboard Berlin, dem Label K7!, dem Kunstraum SAVVY Contemporary, dem Harun Farocki Institut sowie dem öffentlich zugänglichen Filmarchiv des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. wesentliche Berliner Akteure mit den Schwerpunkten Musik, Bewegtbild und Bildende Kunst versammelt. Die MARS | Küche & Bar ist die gastronomische Ergänzung des silent green und bildet als Ort des informellen Austausches zwischen den Mietern das Herzstück der Gemeinschaft. Zudem ist das MARS auch eine direkte Schnittstelle zur Weddinger Nachbarschaft.

Die Biografien und Interessen der Leitenden des silent green Teams prägen das Programm des Kulturquartiers: So waren Geschäftsführer und Initiator Jörg Heitmann und seine Partnerin Bettina Ellerkamp bereits in den 90er Jahren Gründungsmitglieder des interdisziplinären Kulturvereins BOTSCHAFT e.V. in Berlin. Zwischen 1991 und 1999 produzierten sie unter dem Label „dogfilm“ dokumentarische Formate und realisieren als „homeproductions“ nach wie vor eigene Filmprojekte. Jörg Heitmann ist seit vielen Jahren außerdem als Projektentwickler aktiv und Bettina Ellerkamp ist Mitinitiatorin der Werkleitz PMMC (Professional Media Master Class) in Halle. Anne Drees, Linda Winkler und Nadine Voß kommen ebenso aus filmpraktischen und kulturtheoretischen Kontexten und arbeiteten unter anderem im Regie- und Produktionsbereich, für Filmfestivals und in medienpädagogischen Projekten, Jutta v. Zitzewitz ist Kunsthistorikerin und freie Autorin.

Unter dem Titel “Film Feld Forschung” widmet sich das silent green in Zusammenarbeit mit der Co-Initiatorin Stefanie Schulte Strathaus den Formen und Rändern des dokumentarischen Erzählens. Entstehen soll ein Zentrum für Bewegtbildkunst – mit Ausstellungsprojekten, diskursiven und performativen Formaten. Das Musikprogramm im silent green hat sich keinem spezifischen Genre verschrieben. Stattdessen will es in seiner Diversität und seiner Vorliebe für neuartige Formate einen Zwischen-Ort öffnen, der einen Austausch und ein Experimentieren zwischen den Genres und seinem Publikum ermöglicht.

Als freie Spielstätte und unabhängiger Standort für Kunst und Kultur nutzt das silent green seine Veranstaltungsflächen jedoch nicht nur für eigene Projekte, sondern öffnet diese auch für die Projekte Dritter. Auf diese Weise soll ein Ort der übergreifenden Begegnung und Teilhabe entstehen, in dem sich Netzwerke und Kommunikationsräume zwischen Praxis und Theorie, Forschung und Anwendung, Produktion und Präsentation bilden können. Ziel ist, in Berlin-Wedding eine nachhaltige kreative Infrastruktur aufzubauen, die fest in der Nachbarschaft verankert ist und zugleich kultureller Anziehungspunkt über den Bezirk hinaus ist.  

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